Erkenntnisse

Auf dieser Seite werde ich in nächster Zeit in unregelmäßigen Abständen Textpassagen aus meinem geplanten Buch veröffentlichen. Über Meinungen und Anmerkungen freue ich mich schon jetzt.


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...Unsinn
„Un“ ist schlicht ein gebräuchliches Kürzel für Verneinung, wie zum Bsp. unlösbar = nicht lösbar oder unmöglich = nicht möglich. Sinn kommt von Sein und dementsprechend bedeutet Unsinn eine Verneinung des Seins. Wenn wir in unserer, insbesondere westlichen Welt, täglichen Unsinn wie Werbung etc. ausgesetzt sind, so stellt sich kaum noch jemand die ernsthafte Frage nach wirklichem Sinn im Sinne von Sein. Was macht mich als Mensch denn nun wirklich aus. Ist es die als heil- und glücklich machend dargestellte, scheinbar endlose Gier nach immer mehr Haben. Oder ist es das immer wieder neue setzen von Zielen und deren Erreichung nach mehr oder weniger vollbrachter Anstrengung. Besteht Sinn in der Erreichung eines bestimmten Berufs- oder Star- Status.

Warum berichten Medien niemals über dauerhaft glückliche Menschen, die es „geschafft“ haben. Sicher ist wohl mittlerweile für die meisten Menschen nachvollziehbar, dass in unserer Welt des Überflusses der permanent empfundene Mangel ein innerer, eher seelischer ist. Allerdings lässt sich dieser Mangel nicht mit unseren körperlichen Augen und Ohren wahrnehmen, sondern eben nur fühlen. Zweifellos hat unsere seelische Befindlichkeit sehr viel mit fühlen zu tun. Unsere Emotionen leiten uns mehr oder weniger in unserem Tun während der gesamten Zeit unseres Wachseins. Genau darauf sind ja die manipulativen Werbe- und Marketingstrategien unserer Konsumwelt ausgerichtet.

Sie gaukeln uns ein bestimmtes Gefühl nach dem Erwerb eines bestimmten Gutes oder einer Dienstleistung vor, welches sich in der Realität im Nachhinein nur selten und wenn überhaupt nur kurzweilig einstellt.

Unsere Gefühle sind also Gaukler, sie spiegeln einen Teil unserer inneren Gedankenwelt wieder, die für uns wahr oder eben Realität geworden ist. Mit dieser Gedanken-Realität schneiden wir uns zunehmend von unserem wahren Sein ab, denn dieses hat mit dem „Außen“ nur wenig oder besser gar nichts zu tun. Ursprung unserer Gedanken ist unser über Jahrtausende konditionierter Verstand, welcher uns in immer wieder kehrende Muster zwingt, ohne dass wir uns dessen bewusst werden. Wir akzeptieren das scheinbare so SEIN als gegeben und schaffen damit unseren täglichen Unsinn (Nicht Sein).

Eine Befreiung aus dem allgegenwärtigen Unsinn nennen die Weisen Erleuchtung, einen Zustand, der für die meisten unserer Mitmenschen etwas Märchenhaftes, Fernes, Unwirkliches an sich hat. Im Grunde ist dieser Zustand (Göttlichkeit) für jeden allgegenwärtig, doch werden wir uns seiner in Folge eines zwanghaft anhaltenden Gedankenlärms nicht bewusst. Genau darum geht es beim Selbst-bewusst-werden.

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Nimm dich an, so wie du bist, aber lass dich nicht gehen.
30.06.09 - In dem nachfolgenden Auszug geht es um Verantwortung. Für die meisten Dinge in unserem Alltag können wir scheinbar nichts, da sie sich scheinbar unserem Einfluss entziehen. Und dennoch tragen wir auch hier Verantwortung. Es ist die Verantwortung für unsere Gedanken, unseren Geist. Nicht die Dinge um uns herum sind entscheidend für unser Leben, sondern die Art wie wir die Dinge sehen und für uns W A H R – N E H M E N!

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass immer mehr Menschen immer weniger Verantwortung übernehmen. Einerseits leben wir in der „Wissensgesellschaft“ andererseits ist lebensbezogenes Wissen bei einem Großteil der Bevölkerung eher Mangelware. Wir erwarten, dass andere für uns die Verantwortung übernehmen und sind schwer betrübt, wenn sie es nicht tun. Dabei handelt es sich schlicht um erlernte Hilflosigkeit mit stark wachsender Tendenz. Natürlich erwarten Kinder zu Recht von ihren Eltern, dass diese ihnen zeigen wie unsere Welt funktioniert. Doch statt diesen zu helfen ihr unendliches Potential und ihre wunderbare Einmaligkeit, ihre Talente und besonderen Fähigkeiten bewusst zu machen, pressen wir sie in das enge Korsett unserer eigenen meist zwanghaften und unbewussten Denkmuster und machen sie nicht selten zu unseren Opfern.

Natürlich verhalten wir uns als Erwachsene nicht wesentlich anders als unsere Eltern. Nur mit dem kleinen Unterschied dass die Eltern dann Politiker sind und in der Regel genau so hilflos wie unsere Eltern, wenn es darum geht, Eigenverantwortung bei den Bürgern zu entwickeln.

Der Mensch denkt in Bildern. Diese wunderbare Funktionsweise unseres Gehirns haben die Medien offensichtlich für sich erkannt und geben uns Bilder die eigentlich keiner braucht. Oder glauben Sie wirklich, dass Sie glücklicher werden, wenn Sie statt einem nun drei Handys zum Glück brauchen. Da unser Gehirn unser Sein bestimmt, entsteht an dieser Stelle eine besondere Verantwortung, die offensichtlich von den Medien überwiegend zur Vermehrung der weit verbreiteten Hilflosigkeit beiträgt. Wenn Sie sich mit den falschen Bildern im Leben orientieren wollen, so ist das wie mit dem Stadtplan von Dresden in Frankfurt, auch wachsende Begeisterung wird Sie nicht retten.

Es ist nicht meine Absicht, hier irgendwen zu verunglimpfen. Machen Sie sich einfach selbst die Mühe sich Ihrer Gefühle bewusst zu werden, die sich nach einem „entspannten“ Fernsehabend oder einer alltäglichen Zeitungsschau entwickeln. Wie viel Motivation tragen Sie in Ihre Arbeit, in Ihre Familie oder einfach nur in sich selbst.

Übrigens „selbst“! Wie oft werden Sie sich dessen im Tag oder der Woche oder welchen Zeitrhythmus auch immer bewusst. Verantwortung braucht
SELBST-B E W U S S T S E I N und das finden wir nicht irgendwo da draußen sondern nur in uns selbst.

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Sinn-Suche ist Schöpfung, in dem wir aus der Unendlichkeit schöpfen, schaffen wir Sinn.
In jedem schlummert ein Genie. Nur wenige suchen danach und nahezu alle vergöttern es, interessant, oder?

In jedem schlummert ein Genie. Nur wenige suchen danach, noch weniger finden es und noch weniger vertrauen ihm. Erst wenn du tief in dir ein Gefühl von vollkommener Stimmigkeit und dem unstillbaren Bedürfnis entdeckst, ihm folgst dich hingibst und unabhängig von allem, was um dich herum geschieht, diesem Gefühl eine einmalige Form in Bildern, Gedanken, Noten, Formen gibst, entsteht Genialität.

Was ist das Besondere am Genie?

Es weicht weit von dem ab, was wir als gegeben und Norm betrachten, es bewegt viele, vielleicht sogar alle und trotz dieser scheinbaren Vollkommenheit ist es für seinen Schöpfer nur ein Teil dessen was er in seiner Suche nach Ganzheit auszudrücken vermag. Was für den Betrachter als Krone schöpferischen Seins erscheint, ist für den Schöpfer immer wieder nur Anfang oder Teilstation einer Suche nach sich selbst.

In der Suche nach sich selbst entwickelt sich die unerschöpfliche Fähigkeit nach unendlicher Kreativität und scheinbarer unerreichbarer Perfektion. In dieser Suche verwirklicht sich das Einmalige, das Besondere und Unaussprechliche, das Ganze aus dem scheinbar Widersprüchlichen, das Ewige aus dem Endlichen. Es ist immer Anfang und Ende zugleich, es ist immer Ausdruck von verstandesbedingter Polarität und zugleich tiefer Ausdruck einer für nur wenige fassbarer Einsicht in eine von uns allen gesuchte bewusste Ganzheit. Wir leben, wie der Fisch im Wasser, mitten in ihr (Ganzheit) und können sie dennoch nicht wahrnehmen. In dem wir nach uns im Inneren suchen, überwinden wir die im außen als Illusion unsere Verstandes geschaffene scheinbare Getrenntheit von der göttlichen Schöpfung – dem Genialen in jedem und jeden!

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Es geht nicht darum die Welt zu verbessern, sondern sich selbst, dann folgt uns die Welt von ganz allein!

In vielen meiner Seminare, in Kunden- und Privatgesprächen kann ich immer wieder feststellen, dass die Menschen einerseits wertvolle Beziehungen einfordern, wertvolle Produkte erwerben möchten etc., allerdings nur selten Klarheit oder eben BEWUSSTHEIT zu ganz persönlichen Werten haben. Fragen Sie sich selbst und dann Ihren Lebenspartner, Ihre Kinder, Nachbarn, Freunde und Kollegen nach ihren ganz persönlichen Werten und wie sie diese BEWUSST in ihr Leben integrieren. Woran orientieren sich diese Werte? Sind sie von den sich ändernden äußeren Umständen abhängig oder sind sie zeitlos und transzendent. Wollen wir durch deren Existenz jemanden gefallen, Ruhm und Anerkennung erreichen oder vielleicht doch etwas Unzerstörbares, Bleibendes, eben Wertvolles beWIRKEN.

Wert-voll, also eben voller Werte zu sein, ist für unser Leben essentiell. Nahezu jeder Mensch setzt sich in der einen oder anderen Weise mehr oder weniger anspruchsvolle Ziele. Werte helfen uns bei der Findung der richtigen Ziele - solche, die etwas mit uns s e l b s t zu tun haben.

Wenn Sie morgens als Chef mit den Fehlern Ihrer unterstellten konfrontiert werden oder umgekehrt sie als Angestellter mit den vermeintlichen Unzulänglichkeiten Ihres Vorgesetzten leben müssen, sind die sich daraus ergebenden Interaktionen wertbasiert oder nur das Ergebnis gewohnter Verhaltensmuster (…man ist der/die blöd…)? Der Unterschied ist gewaltig, denn er bestimmt unser aller Lebensqualität. Das Einfachste ist natürlich das gewünschte Verhalten beim Gegenüber einzufordern. Und warum? Das Schwierigste ist und bleibt immer noch die Selbstveränderung.

Bemühen Sie sich doch einfach mal um eine Übung in dieser Hinsicht. Schreiben Sie Ihre 3 wichtigsten Werte (Bsp. Gesundheit, Harmonie, Wohlstand) für sich auf und versuchen diese mal eine Woche oder einen Monat zu leben. Aus dieser Erfahrung sollten Sie künftig Ihre Erwartungen gegenüber anderen ableiten! Übrigens gilt das nicht nur für Ihren Job, auch Ihre Familie wird ganz sicher auf eventuelle Veränderungen sehr sensibel reagieren. Vielleicht kann man darüber sogar gemeinsam reden und einen Workshop daraus machen. Das Ergebnis kommt in jedem Fall allen zu gute.

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Vertrauen

Du wachst morgens auf und wirst als erstes von deinem Verstand in Empfang genommen. Es beginnt also in dir zu denken. Beinahe unbeabsichtigt beginnt das, was wir Realität nennen, um uns herum Gestalt anzunehmen. Wir sehen die Zimmerdecke, die Schränke um uns herum, ein Blick aus dem Fenster lässt uns einen Baum erblicken oder zumindest den Himmel.

Manchmal sehen wir all diese Dinge gar nicht oder nehmen sie einfach nicht wahr, weil wir schon in Gedanken bei dem sind, was uns in unserer Zukunft erwartet oder was uns aus dem Gestern noch verfolgt. All diese Bilder in unserem Kopf sind das, worauf wir Vertrauen – unsere Wirklichkeit.

Was wäre eigentlich, wenn wir für das Bild Schrank nicht den Begriff Schrank, für das Bild Himmel nicht den Begriff Himmel hätten? Wenn der Gedanke in unserem Kopf nicht eine konditionierte Begrifflichkeit verbunden mit einem Gefühl darstellen würde, worauf könnten wir dann noch vertrauen. Wer oder was schafft diesen Himmel oder die Substanz, zu der wir am Ende Schrank oder was auch immer sagen. Was steckt hinter den unendlichen Spielchen der Materie und welche Rolle spiele „ich“ in diesem „Spiel“?

Ist das worauf wir vertrauen überhaupt Wirklichkeit oder doch nur Reflektion eines konditionierten Verstandes.

Wer hat eigentlich die Finanzkrise der Gegenwart geschaffen, wer wollte sie und warum scheint sie sich offensichtlich unserem Einfluss zu entziehen. Welche Wirkung hat eine Finanzkrise auf die übrigen Lebenssysteme unseres Planeten, unabhängig vom Menschen.

Warum trägt unsere Bildung nicht dazu bei, dass die Menschen „klüger“ werden, sondern nur schlauer? Unter klug verstehe ich die Fähigkeit mit dem Leben umzugehen, ihm zu vertrauen und sich in IHM wiederzufinden. Schlau ist schlicht die Anhäufung von Wissen, dass uns in die Lage versetzt, um uns immer weiter vom Leben zu entfernen.

So schaffen wir in der Versicherungswelt immer komplexere Produkte um im Geschäft mit der Angst immer mehr Abhängigkeiten statt suggerierter Freiheiten zu ermöglichen.

Menschen, die ihren Arbeitsplatz hier verlieren, müssen, unabhängig vom Alter, irgendwo auf der Welt, zumindest jedoch in Europa, einen neuen suchen. Wenn ihnen das nicht gelingt, fühlen sie sich früher oder später ausgegrenzt, verlieren zuerst ihr Selbstvertrauen und später immer öfter auch ihr Urvertrauen in das Leben. Das Verrückteste an dieser Entwicklung ist, dass scheinbar niemand etwas dafür kann. Wenn das so ist bedeutet das ja schlicht, dass wir nicht in der Lage sind, das Leben zu beeinflussen.

Der Mensch ist nach Gottes Ebenbild geschaffen und somit schöpferisch. Er kann also genau wie Gott an der Schöpfung wirken. Leider fehlt ihm dabei das Urvertrauen in eben diese Erkenntnis, die durch ein extrem aktives Ego in ihrer Wahrnehmung immer wieder verzerrt und demzufolge nicht wahrgenommen werden kann. Da wir unser Selbst als Teil der göttlichen Schöpfung nicht erkennen, nehmen wir uns als losgelöste Fragmente in einem unwirklichen Universum war. Die Folge davon ist ständige Angst und Sorge. Diese wiederum werden von unserem Verstand als Schwäche interpretiert. Die Folge davon ist eine zunehmende Aggressivität und wachsende soziale Isolierung in der Gesellschaft verbunden mit der Gefahr, dass diese auseinanderbricht.

Vielleicht ist auch das ein Teil des „Spiels“, denn letztlich wird der damit einhergehende Schmerz ein neues Bewusstsein hervorbringen. Wie bei einer körperlichen Krankheit, in der Schmerz uns auf eine notwendige Bewusstseinsveränderung (Ernährung, Bewegung, Stress) aufmerksam machen will, so wird auch in unserer heutigen Entwicklung die Heilung bereits angeboten. Ob wir sie annehmen, hängt nicht von Politikern ab, sondern von jedem Selbst und unserem Vertrauen zu diesem.

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